komme gerade aus dem theater, "judith" von hebbel.
alle achtung!
die inszenierung hier zwar typisch - nämlich vollkommen aussagelos - aber ich wußte gar nicht, dass das das stück so stark ist.
schauspieler waren enorm gut, allein wegen denen lohnt es sich.
mit klamotten schaffe ich es derzeit immerhin schon auf 64 kg.
heute morgen auf einer lesung, dafür heute abend auch ins theater, zu 'judith'.
und wenn ich den weg in die theaterkantine finde, werde ich der hauptdarstellerin noch meine aufwartung machen. die hatte ich vor ein paar wochen im interview und ihr das versprechen gegeben, wenn ich das stück gesehen habe, komme ich auf ein bier mit in die kantine und sag ihr, wie es mir gefallen hat.
eigentlich sollte man auf keine autorenlesungen gehen. irgendwie ist man immer enttäuscht. meist können die autoren aus ihren eigenen büchern nur schlecht vorlesen und wenn sie dann im interview oder im gespräch ihren mund aufmachen, kommt nie das heraus, was man sich erwartet hat.
heute bei clemens meyer gewesen, dessen ersten roman - "als wir träumten" - für extrem gut halte. aber irgendwie will ich es nicht übereinbringen, dass so jemand wie meyer dass geschrieben haben mag.
x von 3.000 - 12. Okt, 14:59