ex-firma
bin gerade total geplättet. hab ja anfang des jahres meine stellung bei einer firma gekündigt, für die ich vier jahre tätig war. ich war der erste angestellte und hab zusammen mit dem chef im grunde die firma mitaufgebaut. ich war mitverantwortlich für die einstellung der neuen kollegen, hatte einen schönen titel nach dem anderen und war dann auch noch offiziel mitglied der geschäftsführung.
der job als unternehmensberater ist nicht gerade immer einfach, viel fahrerei, stress, ständige bereitschaft, viel verantwortung etc., daher habe ich immer geschaut und versucht dafür zu sorgen, dass es den kollegen so gut wie möglich geht. gute stimmung im büro, wenn man sich dann mal traf und was es da halt so gibt.
und wir waren echt eine gute truppe, zwischenmenschlich genauso wie fachlich.
als ich dann gegangen bin, hat es mir wegen der kollegen schon etwas leid getan, mochte und mag sie nach wie vor und bei zweien von ihnen fühle ich auch immer noch so etwas wie verantwortung.
nachdem ich gegangen war, hat vor kurzem ein weitere kollege gekündigt (der kurz nach mir angefangen hat) und heute erreicht mich die nachricht, dass zwei weiteren gekündigt wird. d.h., fast die hälfte der erfahrensten kollegen sind ab nächstes jahr nicht mehr im boot.
ich finde das extrem traurig, denn ich gehe mit sicherheit davon aus, dass zwei weitere sich jetzt natürlich auch umschauen, wenn sie das nicht schon längst getan haben. d.h., ich glaube nicht, dass es die firma dann noch länger geben wird.
eigentlich hätte ich gedacht, dass der chef es auch als warnsignal nimmt, wenn der erste mann (also zeitlich gesehen) von bord geht. hat er nicht.
eine verdammt traurige entwicklung, denn die firma von der inhaltlichen ausrichtung her ist im grunde nur klasse und von den kollegen her war das eine spitzentruppe, menschlich wie fachlich.
der job als unternehmensberater ist nicht gerade immer einfach, viel fahrerei, stress, ständige bereitschaft, viel verantwortung etc., daher habe ich immer geschaut und versucht dafür zu sorgen, dass es den kollegen so gut wie möglich geht. gute stimmung im büro, wenn man sich dann mal traf und was es da halt so gibt.
und wir waren echt eine gute truppe, zwischenmenschlich genauso wie fachlich.
als ich dann gegangen bin, hat es mir wegen der kollegen schon etwas leid getan, mochte und mag sie nach wie vor und bei zweien von ihnen fühle ich auch immer noch so etwas wie verantwortung.
nachdem ich gegangen war, hat vor kurzem ein weitere kollege gekündigt (der kurz nach mir angefangen hat) und heute erreicht mich die nachricht, dass zwei weiteren gekündigt wird. d.h., fast die hälfte der erfahrensten kollegen sind ab nächstes jahr nicht mehr im boot.
ich finde das extrem traurig, denn ich gehe mit sicherheit davon aus, dass zwei weitere sich jetzt natürlich auch umschauen, wenn sie das nicht schon längst getan haben. d.h., ich glaube nicht, dass es die firma dann noch länger geben wird.
eigentlich hätte ich gedacht, dass der chef es auch als warnsignal nimmt, wenn der erste mann (also zeitlich gesehen) von bord geht. hat er nicht.
eine verdammt traurige entwicklung, denn die firma von der inhaltlichen ausrichtung her ist im grunde nur klasse und von den kollegen her war das eine spitzentruppe, menschlich wie fachlich.
diverso - 23. Nov, 12:38


