Das sind sehr schöne Bilder. Besonders das letzte gefällt mir sehr gut.
Die Geschichte dazu hab ich auch mehrmals gelesen.
Und es berührt mich nicht. Vielleicht weil ich in der Hinsicht abgestumpft bin. Größtenteils zumindest. Ich bin mehrmals in der Woche in Alten- und Pflegeheimen und Wohnbereichen für Behinderte unterwegs. Die Hälfte meiner Zeit dort verbringe ich ehrenamtlich und unentgeltlich. Vielleicht bin ich also doch noch nicht so stumpf und blind und taub geworden.
Ach ich weiß auch nicht...
.. cilia. ich kann deine worte nachvollziehen.. ich gehe da fast täglich ein und aus, und ich sehe mich immer wieder der gefahr ausgesetzt, als mitarbeiter da. abzustumpfen.. und blind und taub zu werden.
als ich die bilder gemacht habe, habe ich mir auch zeit genommen, die ich mir sonst nicht nehme im arbeitsalltag.. für die menschen, die dort leben..
erfahrungen. . einen austausch mit ihnen gehabt.. der mir im berufsalltag fast schon fremd geworden ist.. und den ich im nachhinein mitnehm als kraftspender für die zeit .. fürs neue jahr..
.. eine wertvolle erfahrung...
dank der idee... zu der geschichte bilder machen zu wollen..
... für menschen wie dich und mich. die täglich solche bilder sehen.. sind es "alltags-bilder".. die wirkung ist eine andere.. als für "aussenstehende"... die gefahr des abstumpfens ist immer da... man muss täglich dagegen ankämpfen...
.. den menschen "sehen"...
ich kann da schlecht mitreden. ich hab in dem bereich nur zwei jahre erfahrung - und das als junger mann.
aber ich erinnere mich, dass ich in der ersten zeit mit einem großen elan an die sache bin. dann schlief das ein, dann war es dienst nach vorschrift. aber irgendwie hat mich das dann nicht befriedigt und ich hab in der rest der zeit, sagen wir mal ein jahr, immer nach dem rechten mittelweg gesucht. also: den tod nicht einem soo nahe gehen zu lassen, aber trotzdem offen und menschlich zu sein, die routine routine sein zu lassen und zu merken, wo was besonderes ist.
gelungen ist mir das wohl nicht.
im nachhinein bin ich aber 'stolz' auf meine leistungen, denn wenn man tag-täglich in einem bestimmten bereich tätig ist, vergisst man sehr schnell, welche leistungen man bringt, welche qualitäten man zeigt.
ich war jetzt vier jahre in einem bereich tätig, der schon sehr speziell war. am ende der vier jahre hatte ich das gefühl: das ist eh nix besonderes was du machst. wenn ich mit meinen ex-kollegen heute darüber spreche, dann wird mir klar: in deutschland gibt es villeicht ein dutzend menschen, die das so gut können wie wir.
was ich damit sagen will: auch wenn man selber nur noch alltag sieht, tut es gut, sich mal von außen spiegeln zu lassen.
ich hab zwar nicht vor hier zu lügen und zu erfinden und zu phantasieren, aber die umstände werden es erforderlich machen, dass ein oder andere dann doch zu 'zu verschieben' oder 'umzubenennen', um niemanden auf die füße zu treten.
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Die Geschichte dazu hab ich auch mehrmals gelesen.
Und es berührt mich nicht. Vielleicht weil ich in der Hinsicht abgestumpft bin. Größtenteils zumindest. Ich bin mehrmals in der Woche in Alten- und Pflegeheimen und Wohnbereichen für Behinderte unterwegs. Die Hälfte meiner Zeit dort verbringe ich ehrenamtlich und unentgeltlich. Vielleicht bin ich also doch noch nicht so stumpf und blind und taub geworden.
Ach ich weiß auch nicht...
... kein abstumpfen !!
als ich die bilder gemacht habe, habe ich mir auch zeit genommen, die ich mir sonst nicht nehme im arbeitsalltag.. für die menschen, die dort leben..
erfahrungen. . einen austausch mit ihnen gehabt.. der mir im berufsalltag fast schon fremd geworden ist.. und den ich im nachhinein mitnehm als kraftspender für die zeit .. fürs neue jahr..
.. eine wertvolle erfahrung...
dank der idee... zu der geschichte bilder machen zu wollen..
... für menschen wie dich und mich. die täglich solche bilder sehen.. sind es "alltags-bilder".. die wirkung ist eine andere.. als für "aussenstehende"... die gefahr des abstumpfens ist immer da... man muss täglich dagegen ankämpfen...
.. den menschen "sehen"...
aber ich erinnere mich, dass ich in der ersten zeit mit einem großen elan an die sache bin. dann schlief das ein, dann war es dienst nach vorschrift. aber irgendwie hat mich das dann nicht befriedigt und ich hab in der rest der zeit, sagen wir mal ein jahr, immer nach dem rechten mittelweg gesucht. also: den tod nicht einem soo nahe gehen zu lassen, aber trotzdem offen und menschlich zu sein, die routine routine sein zu lassen und zu merken, wo was besonderes ist.
gelungen ist mir das wohl nicht.
im nachhinein bin ich aber 'stolz' auf meine leistungen, denn wenn man tag-täglich in einem bestimmten bereich tätig ist, vergisst man sehr schnell, welche leistungen man bringt, welche qualitäten man zeigt.
ich war jetzt vier jahre in einem bereich tätig, der schon sehr speziell war. am ende der vier jahre hatte ich das gefühl: das ist eh nix besonderes was du machst. wenn ich mit meinen ex-kollegen heute darüber spreche, dann wird mir klar: in deutschland gibt es villeicht ein dutzend menschen, die das so gut können wie wir.
was ich damit sagen will: auch wenn man selber nur noch alltag sieht, tut es gut, sich mal von außen spiegeln zu lassen.